Donnerstag, 28. Mai 2009

Faszination Kind

Eltern sind ja seit jeher dafür bekannt, dass sie ihre Kinder für die besseren Kinder halten. Schon früh fing das an. Der Aufgabenbereich einer Mutter verstand sich darin, möglichst viele gesunde und arbeitstüchtige Kinder auf die Welt zu bringen, um die Einnahmen durch Kinderhände in der Familie zu steigern - schon da erkennen wir: Meine Kinder sind die besseren Arbeiter (denn sie bringen mehr Geld). Irgendwann merkte die gemeine Mutter jedoch, dass Kinder nicht nur Geld hineinbringen, sondern eben solches auch wieder hinaustragen. Das alte Argument des besseren Kindes wog also nicht mehr viel in der Öffentlichkeit.
Somit mussten sich die Mütter etwas Neues einfallen lassen. Neues Spiel, neues Glück: Die Methode hieß von nun an "Mein Kind braucht nicht arbeiten, es ist das bessere Kind und darf in die Schule". Doch wie lange glauben Sie hielt diese neue Tendenz an? Nicht lange - genau! Zurück zu alten Sitten konnte man jedoch auch nicht, also musste etwas noch viel Neueres herbeigezaubert werden.
Von nun an gingen die mütterlich umsorgten Kinder nicht mehr nur noch in die Schule, sie waren auch durch die Bank Klassenbeste! Das soll sich mal einer vorstellen: 25 Schüler in einer Klasse, davon 24 Klassenbeste und einer, der eh noch nie was konnte. So gesehen - es wurd rasch langweilig.
Die Mutter des Nichtsnutz hingegen erkannte die neuerliche Entwicklung sofort: Mein Kind ist das beste. Das ist so gut in der Schule, das langweilt sich im Unterricht nur zu Tode (hätte es das mal, es folgten eine Reihe von Hochbegabtenförderungsprogramme - der Brüller für jedes Grundschulkind).
Wollte das besagte Kind dann aber gar nicht begabt sein, sondern einfach nur Kind, so tobte es im Englisch-, Mathe-, Deutsch- und Musikförderunterricht auf den Bänken, zankte seine Nachbarn und unterhielt mit Witz und Charme die gesamte Klasse (ist ja auch klar warum: es langweilt sich schließlich). Diese Tatsache ärgert strebsame Mütter hingegen so sehr, dass wiederum eine andere Taktik her muss - nur welche?
Lange hat es gedauert, doch endlich war auch dies fortschrittlich und voll im Trend der Offensivkurs: Mein Kind hat ADS. Was? Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom. Diese mysteriöse Krankheit wurde von nun an Grundschulvolkskrankheit Nummer eins und wer das nicht hatte, war irgendwie komisch.
Aber was soll so eine Krankheit, wenn es keine mütterliche Steigerungsform gibt? "Mein Kind hat nur ADS? Das haben doch alle, das ist doch langweilig!"
Na gut, wird der Arzt gesagt haben, wenn das so ist, dann hat Ihr Kind eben ADHS. Was? Ja, ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom. Alles klar!

Betrachtet man diese "Mein Kind ist besser" Geschichte, so ist die neuerliche Entwicklung der jungen Menschen im Alter zwischen 16 und 20 doch auch kaum mehr verwunderlich. Gehen Sie einmal auf eine Grillparty, organisiert von eben dieser Altersklasse. Ist Ihnen dort der neuerliche Trend bereits aufgefallen? Es stehen zwei Grills auf dem Platz: einer für Fleisch (enorm wenig, vergleicht man die Menge mit dem, was wir in dem Alter alles gegrillt haben) und einer für Gemüse (enorm viel, wenn man bedenkt, dass das einzige Gemüse auf unseren Grillfeten die Erbsen im Nudelsalat war). "Ich bin Vegetarier!" Macht doch nichts, andere Menschen sind schlimmer dran.
Auch hier erkennt man wieder den unabstreitbaren Eingriff der übereifrigen Mütter in die frühe Kindheit: Vegetarier alleine ist doch langweilig - ist doch jeder. Ich lebe ab heute VEGAN!
Was? Ja, vegan. Derjenige, der das von sich behauptet, isst eben nur Fallobst und auch nur solches, in dem keine Würmer wohnen.

Zum Abschluss vielleicht noch eine kleine Anekdote: Die besagten Veganer von der Grillparty traf ich wenige Tage nach der Feier auf der Straße wieder. Alle mit einem dicken Eis in der Hand. Ist denn da keine Milch von glücklichen Kühen drin? Doch, klar wäre da Milch drin. Aber sie seien auch keine Veganer mehr - Kaffee ohne Milch schmeckt schließlich gar nicht.

Eine bekannte schwedische Möbelmarke warnt bereits vor Übermut und Überfürsorge:


Sonntag, 26. Oktober 2008

Noch mehr Philosophie

Was den Menschen trägt, das trägt er auch...

Schon wieder eine etwas seltsame Stimmung in diesem Raum. Die Schreibtischlampe als einzige Quelle des Lichtes, Stille - unheimliche Stille. Und dann das: wahnsinnige, verrückte Gedanken, die das Leben von heute auf morgen auf den den Kopf stellen können.... es ist der Gedanke zur Farbenlehre.

Es geschah an einem verregneten Tag im Jahre 1998. Meine beste Freundin und ich saßen in unserer selbstgebauten Höhle aus Bettlaken, Sofakissen und Stühlen und wir dachten nach. Wir sahen auf eines unserer Gummibärchen, die wir gerade eben erst bei unserem Lieblingskiosk für das angesammelte Rotgeld erstanden haben und waren uns einig: Ich sehe nicht, was du grad siehst.
Vor unserem inneren Auge spielte sich ein ungewohntes Szenario ab, welches uns zu glauben lehrte, dass die Farbe, die der eine von uns sah, nicht die Farbe war, die der andere sah. Sie hatten nur von Natur aus die gleichen Namen.
Wir versuchten den ganzen Abend, die lange Nacht und in die frühen Morgenstunden hinein, unser Problem zu erörtern. Wohlwissend, dass es keine Lösung geben würde.
"Rot" war das Gummibärchen. Da waren wir uns einig. Mein "Rot" war ihr "Rot" - aber vielleicht auch nur sprachlich. Was wäre denn, wenn ihr "Rot" aber so aussehen würde, wie mein sprachliches "Grün"? Von Kind an erzählt man ihr aber, dass das "Grün" "Rot" ist. Also speichert man diese Farbe unter dem Namen, weil wer ist schon in der Lage, durch ihre Augen zu sehen und zu bestätigen, dass das "Rot" wirklich "Rot" ist?
Dieses tiefgehende Problem, welches so schwer in Worte zu fassen ist, würde jedoch einer Problemstellung des Alltags wesentlich etwas Gutes abringen. Es ist das Problem des Geschmacks. "Wie sieht die denn wieder aus, hat die keinen Spiegel?" Wer kennt diesen Satz nicht und wer kann bestreiten, diesen Satz schon einmal gebraucht zu haben, wenn nicht, dann wenigstens in Gedanken.
Wenn an unserem Problem ein Funke Wahrheit wäre, dann könnten wir erklären: "Wenn ich durch ihre Augen sehen würde, dann wäre das Rot kombiniert mit dem Pnik und den schönen grünen Punkten doch wahscheinlich eine herbstlich attraktive Kleiderwahl in meinen mir bekannten Brauntönen."
Aller Unfriede und Neid wäre verblasst im Angesicht dieses fundamentalen Vorst0ßes in der Modebranche. Jeder trägt das, was er sieht und ihm gefällt. Ein Slogan, den sich doch bitte schön auch so jeder an die innere Kammer tackern kann, um ein kleines bisschen Weltfriede zu befürworten.

In diesem Sinne abschließend:
Magentarot ist rooot, Magentarot bleibt rooot ;-)

Montag, 19. Mai 2008

Philosophisches aus meiner Stube

Ich saß heute wiedereinmal in einer Vorlesung über die gute alte Physik. Relativitätstheorie war das Thema - vielleicht kamen mir auch deswegen diese seltsamen Gedanken. Vielleicht aber auch aus dem Grund, da ich die ganze Nacht nicht geschlafen hatte, um bloß sämtliche Hausaufgaben und Vorbereitungen für einen langen Unitag zu treffen.
So saß ich also tief in meinen Sitz versteckt. Die Augen waren schwer, aber meine Gedanken flogen munter auf eine abenteuerliche Reise. Ich stellte mir vor, dass ich gar nicht in der gleichen Zeit lebe, wie mein Nebenmann - denn auch Zeit ist relativ... Wie bitte? Wie soll das denn gehen?
Hab ich mich auch gefragt. Natürlich keiner Antwort verlegen, überlegte ich mir, dass dieser besagte Nebenmann ja durchaus schon zwanzig Jahre weiter war als ich - jetzt im Moment. Ich erlebe meinen Moment nur jetzt, während er, gleichzeitig zwanzig Jahre weiter, den gleichen Moment schon vor zwanzig Jahren erlebt hatte. Klingt komisch? Find ich auch. Dennoch find ich die Theorie äußerst interessant. Wer weiß, vielleicht habt ihr ja alle schon Haus, Frau/Mann, Hund, Kinder, Job..... und ich sitzte immer noch in der Situation, in der ihr einmal wart. Aber einen Vorteil hat das Ganze: Ich bin auch in meiner Zukunft, in eurer Gegenwart. Das ganze ist unheimlich - im wahrsten Sinne des Wortes - konform mit der Theorie aus der Psychologie, wonach unser ganzes Leben schon "abgespielt" ist, wir die Momente im Einzelnen aber nur stückchenweise und chronologisch korrekt verfolgen können. Unsere Leben laufen parallel ab, wir befinden uns - verglichen mit einer Schallplatte - aber nicht in der gleichen Rille. Es ist alles auf der Schallplatte drauf, aber ich kann immer nur eine Sequenz hören - spooky, gell!?
Denkt mal drüber nach - ich finds amüsant :-)

Sonntag, 23. September 2007

Der Traum

Im Traum die sanfte Haut und seine starken Hände
Beim Schlaf der sanfte Blick, der durch die Lüfte fliegt
Die Schönheit seiner selbst, ihm auf den Lippen liegt
Und Grübchen im Gesicht, sie sprechen lange Bände.

Der wohlgeformte Kopf erhebt sich aus der Menge
Sein Lachen, rein und klar, begeistert allesamt
Die Brust hinausgestreckt als wärs ein höhres Amt
Und seine Stimme klingt wie schallende Gesänge

Doch heut um Mitternacht war plötzlich all vorüber
Gebadet, voller Schweiß, wurd ich im Schlaf gestört
Ein halb erstickter Schrei, von niemandem gehört

Die Schönheit dieser Welt wirkt morgens noch viel trüber
Es ist der Traum vorbei und grau scheint nun der Tag
Und jeder schon geahnt, dass das so kommen mag.

Donnerstag, 20. September 2007

Was ist Aufklärung heute?

Was ist Aufklärung heute? Aufklärung heute ist der Versuch, Jugendliche aus ihrer von den Erwachsenen meist vorgelebten Unmündigkeit zu befreien. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!
Doch wie wirkt dieser Wahlspruch, wenn doch jeder so selbstverständlich mit der Fernbedienung entscheidet, welche Meinung er gerade haben möchte? Wenn Wissenschaft und Technik schon so weit voraus sind, dass der eigene Verstand nichts mehr zum Fortschritt beitragen kann? Wenn Lehrer, Eltern, Umwelt und Gesellschaft so oder so entscheiden, was für einen das Beste ist? Und wenn man in jedem Geschäft beraten werden kann, welche Brille, welche Hose oder welches Gemüse am ehesten zu einem passt?
Wir haben es nicht nötig, zu denken. Es ist schließlich viel bequemer, all die Vormünder für uns entscheiden zu lassen. Obwohl wir in einem freien Land leben, in dem jeder seine eigene Meinung kund geben darf, widerspricht dennoch die Faulheit und Feigheit dem Mut, aus dieser Unmündigkeit heraus zu treten.
Viele würden nun sagen: "Das stimmt doch alles nicht!" - Aber sagen sie da nicht genau das, was alle erst einmal sagen würden? Kritik wird immer gerne angezweifelt und warum? Weil alle das so machen.
Manch einer würde nun mit dem Beispiel des schwächeren Geschlechts argumentieren. Ihre angeborene Unmündigkeit grenzt in fast allen Fällen schon an Unfähigkeit. Die Herren haben die Oberaufsicht über die Damen: zuerst werden sie dumm gehalten, indem ihnen das Auto und der Computer vorenthalten werden, und schließlich jagt man ihnen noch Angst ein, da sie bei Benutzung der Dinge doch stets etwas kaputt machen könnten. Nur müssen wir doch einmal kurz folgende Fragen einwerfen: Wer muss seine eigene Wohnung noch von Mama putzen lassen? Wer war das noch gleich, der gefälligst das zu mögen hat, was Mama kocht? Und wer muss sonntags mittags um ein Uhr am Tisch sitzen, selbst wenn er abends raus war? Nun gut...
Die Aufklärung hat eine einzige Forderung: Freiheit! Diese Freiheit muss jedem Jugendlichen die Möglichkeit geben, seine Vernunft so einzusetzen, wie es für ihn richtig erscheint. Jedoch haben bestimmte Normen und Werte diese persönliche Freiheit dort einzugrenzen, wo sie die Freiheit eines anderen verletzen könnte.
Wir befinden uns immer noch auf dem besten Weg in ein aufgeklärtes Zeitalter: Also legt die Fernbedienung zu Seite und dreht euren eigenen Film!

frei nach Immanuel Kant "Was ist Aufklärung?"

Samstag, 8. September 2007

Für eine neue Bekanntschaft

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, alleine zu sein? Alleine unter vielen, unter tausenden, unter abermillionen Menschen? Ich schon. Es ist mehr im Bauch als im Kopf. Mein Kopf sagt: "Du spinnst!", mein Bauch gibt mir recht. Nur was heißt es eigentlich, alleine zu sein? Sind wir nicht immer und überall alleine? In jeder Stadt, in jedem Land, in jedem Haus? In meinem Kopf gibt es nur meine Gedanken, meine Zunge schmeckt nur meinen Geschmack und selbst meine Augen sehen nur meine Farben und Bilder. Ist das nicht ein logischer Beweis dafür, dass wir alle alleine sind? Niemand ist bei uns, weil seine Gefühle nicht in uns hineinragen, sondern kurz vor uns zum Stehen kommen. Vielleicht hat nur aus diesem Grund irgendjemand vor langer Zeit das Wort zusammen erfunden; nur um nicht mehr alleine zu sein.
Doch obwohl ich mich des Öfteren schon einmal alleine fühle, gibt es auch die Momente des Beisammenseins. Dieses wohltuende Gefühl, das von innen her wärmt und aufmuntet, und mir sagt: "Du bist nicht allein!"
"Ha!", sagt der Verstand, "Gefühle können wohl übertreten!" Mitgefühl - ob bei Trauer und Angst oder Freude und Spaß - ist das Gefühl, das übertritt, nicht vor mir anhält, sondern in mich einfließt und auf mich übergreift. Vielleicht schon mal, ohne das zu merken, aber meistens mit einem Ziel: Ich teile meine Gefühle mit anderen. Wir merken, wir sind nicht alleine. Zusammen ist nicht erfunden, sondern Alleinsein nur ein Gefühl. Ein Gefühl, das übertreten kann: ein Mitgefühl. Nur so kommen wir alle schon einmal auf den Schluss, alleine zu sein - und das nur, weil irgendwer vor langer Zeit einmal das Gefühl hatte "Ich bin allein" und es an alle Mitmenschen weitergegeben hat, ohne es zu merken und ohne es zu wollen.
So möchte ich euch eines sagen: Wenn ihr euch auch noch so alleine fühlt und noch so sehr denkt, niemand ist für euch da, so schaltet euren Bauch aus und denkt nach. Denkt nach, was die anderen wohl denken könnten, seht, was die anderen gerade sehen könnten, schmeckt, was die anderen gerade schmecken könnten und handelt so, wie ihr von den anderen behandelt werden möchtet. Schon jetzt seid ihr nicht mehr alleine. Nun seid ihr alle gemeinsam zusammen.
Hört sich komisch an? Zu fad und theoretisch? Als ich mir erstmals Gedanken darüber gemacht habe, fand ich das auch. Doch probiert, und ihr werdet sehen...

Samstag, 25. August 2007

Die Fahrradtour

Es war einmal vor langer Zeit ein kleines Mädchen. Es lebte zusammen mit seinen Eltern in einem kleinen, aber feinen Dorf am Rande der Welt. Einestages beschloss das kleine Mädchen, das Fahrradfahren zu erlernen. Gemeinsam mit seinem Papa schraubte es die Stützräder von seinem türkisen Fahrrädchen und suchte sich ein stilles Sträßchen zum Üben. Der Papa des Mädchens lief anfangs immer hinter ihm her und hielt den Sattel von hinten fest, damit es nicht umfallen konnte. Nach einiger Zeit gelang es dem kleinen Mädchen, alleine geradeaus zu fahren. Als es das merkte, fing es unweigerlich an zu weinen. Die dicken Krokodilstränen flossen nur so über sein Gesicht und stahlen ihm jegliche Sicht auf die Straße. Mit lautem Gebrüll kippte das Mädchen, als es langsamer wurde, in eine Baustelle für Rohrerneuerungen.

Jahre später, als die schockierenden Anfänge des Fahrradfahrens längst in Vergessenheit geraten waren, machte sich das kleine Mädchen auf zu seiner Freundin. Beide konnten mittlerweile sehr gut Fahrrad fahren und durften schon alleine um den Spielplatz sausen. Kurze Zeit später geschah jedoch das Unfassbare. Der lose Schnürsenkel des kleinen Mädchens wickelte sich während der Fahrt auf dem türkisen Fahrrädchen mit jedem Tritt weiter um die Pedale.
"Was soll ich bloß tun?", dachte das Mädchen. "Wenn ich anhalte, kann ich meinen Fuß nicht auf den Boden setzen und falle um."
Also beschloss es, einfach weiter zu fahren und zu warten, bis ihm eine Lösung einfiel. Erst nach Stunden, so schien es, kam der Vater der Freundin auf die Straße und brachte das kleine Mädchen dazu, langsamer zu werden, damit er es anhalten konnte. Mit sehr gekonnten Kniffen, zog der Vater der Freundin des kleinen Mädchens den Schnürsenkel aus der Windung.

Und die Moral von der Geschicht:
Mit losen Schnürern fährt man nicht!